„Mit ihren ca. 1.800 Studenten ist die Hochschule Geisenheim University insbesondere für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie ein bedeutender Hochschulstandort im Rhein-Main-Gebiet. Mit zahlreichen Studiengängen von Gartenbau über Getränketechnologie über Önologie bis zum Weinbau und zur Weinwirtschaft bietet die Hochschule Geisenheim ein breites Angebot an die Studenten, die mittlerweile aus der ganzen Welt in den Rheingau kommen“, so der JU-Kreisvorsitzende und Spitzenkandidat Lukas Brandscheid. Dass das nicht immer so war, erläuterte Präsident Prof. Dr. Schultz, als er der JU-Gruppe rund um den Ehrenkreisvorsitzenden Klaus-Peter Willsch die komplizierte Entstehungsgeschichte der Hochschule neuen Typs in Geisenheim erläuterte: „Die Hochschule Geisenheim verbindet in Bildung und Forschung die Stärken von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, den Fachhochschulen. Wir bieten unseren Studenten mittlerweile acht berufsqualifizierende, praxisorientierte Bachelor-Studiengänge und neun forschungsbasierte Master-Studiengänge. Unser wissenschaftlicher Nachwuchs promoviert in Kooperation mit renommierten Hochschulen im In- und Ausland; von unserem starken internationalen Partnernetzwerk profitieren sowohl Studierende als auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“, so Prof. Dr. Schultz.

Neben einem kurzen Austausch stand auch ein Rundgang über das Campus-Gelände auf dem Programm der Besuchergruppe des CDU-Nachwuchses. „Mit der baulichen Erweiterung der Hochschule arbeitet man weiter daran, ein attraktives Angebot für die Geisenheimer Studierende zu erhalten. Aus studentischer Sicht sind moderne Hörsäle und Forschungsgebäude definitiv entscheidend für den Studien- und Forschungserfolg“, kommentiert Leon Block, der Vorsitzende der Jungen Union Rüdesheim / Geisenheim.

Mit dem Rundgang über das Campus-Gelände war auch eine Vorstellung der Geisenheimer FACE-Experimente verbunden, in denen mit Anlagen für Spezialkulturen die Auswirkungen zukünftiger erhöhter Kohlenstoffdioxid-Konzentrationen auf Anbau, Physiologie, Schaderregerbefall und die Produktqualität (u. a. Inhaltsstoffe) von Weinreben und Gemüsekulturen untersucht werden. „Mit unseren FACE-Anlagen, die in dieser speziellen Form einzigartig in der Welt sind, können wir die voraussichtliche Kohlenstoffdioxid-Belastung von 2050 simulieren und die Auswirkungen des erhöhten Treibhausgasanteils in der Luft simulieren“, erklärt Prof. Dr. Schultz. Hilfreich dafür sei, dass die Hochschule auf Klimaaufzeichnungen zurückgreifen könne, die bis ins späte 19. Jahrhundert zurückreichten. „Mit den FACE-Experimenten wird bei uns vor Ort im Rheingau interessante und wichtige Vor-Ort-Klimaforschung betrieben, deren Ergebnisse Einfluss in internationale Klimaforschungen nehmen“, zeigt sich der JU-Kreisvorsitzende Brandscheid beeindruckt. Auch der Bundestagsabgeordnete Willsch, der in der Ausübung seines Mandates in regelmäßigem Kontakt mit der Hochschule steht, zeigt sich stolz auf die innovative Forschungsinstitution im Rheingau: „Die Hochschule Geisenheim University ist eine international renommierte Hochschule, die nicht nur im Weinbau und der zugehörigen Forschung Maßstäbe setzen kann. In jedem Weinanbaugebiet der Welt trifft man auf Menschen, die in Geisenheim ihre Ausbildung und ihr Studium absolviert haben. Geisenheimer Lehre und Forschung sind damit wahre Exportschlager, auf die wir sehr stolz sein können“, so der Bundestagsabgeordnete Willsch.

Der gut zweistündige Termin fand unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen und überwiegend an der frischen Luft statt. Neben dem Bundestagsabgeordneten Willsch und dem JU-Kreisvorsitzenden Brandscheid haben auch der Stadtverbandsvorsitzende der Jungen Union Rüdesheim / Geisenheim, Leon Block, sowie die JU-Mitglieder und –Kandidaten Marius Bergknecht, Nicolas Kunz, Julius Werner sowie die Landesvorsitzende des RCDS Hessen, Natalie Krause, und der stellvertretende Landesvorsitzende des RCDS Hessen, Nils-Josef Hofmann an dem Termin teilgenommen.

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