Die Kandidaten der Jungen Union Rheingau-Taunus zur Kommunalwahl am 14. März haben am vergangenen Samstag das Taunus Wunderland in Schlangenbad besucht, um sich mit dem Betreiber Otto Barth Jr. über die aktuellen Herausforderungen im Zuge der Corona-Pandemie sowie den anstehenden Ausbau des Freizeitparks auszutauschen. An dem gut anderthalbstündigen Austausch nahm auch der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch, der auch der Spitzenkandidat der CDU Rheingau-Taunus zur Kommunalwahl ist, teil.

Seit 1966 ist das Taunus Wunderland, das zunächst als Märchenwald seine Tore öffnete, für Familien aus der näheren und weiteren Umgebung geöffnet. Seit 1998 wird der Park durch die Familie Barth betrieben, mit der auch Fahrgeschäfte in den Park Einzug gehalten haben: „Das Taunus Wunderland hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten vom Märchenwald mit Streichelzoo zum fast reinen Themen-Freizeitpark entwickelt“, erklärt Chef Otto Barth Jr., „dennoch ist uns die Geschichte des Parks wichtig, weswegen die Märchen nie ganz aus dem Park verschwinden werden.“ Die Pandemie habe den Park vor große Herausforderungen gestellt, die Saison 2020 sei durcheinandergewürfelt worden. „Nichtsdestotrotz haben wir ein leistungsfähiges Hygienekonzept entwickelt, das es uns ermöglichte, im vergangenen Sommer doch noch zu öffnen. Die Freude bei den Kindern war groß, so konnten wir nämlich ein Freizeitangebot bieten, das durch die Schließungen von Schulen und Spielplätzen von besonderem Wert war“, meint Barth Jr.

Die Junge Union besucht im Vorfeld der Kommunalwahl jede Kommune im Rheingau-Taunus-Kreis: „Mit 12 JU-Kandidaten auf der Kreistagsliste der CDU sind wir so breit aufgestellt wie nie. Deswegen möchten wir im Vorfeld der Wahl die Gelegenheit geben, dass die Kandidaten aus den unterschiedlichen Kreisteilen die Vielfältigkeit unser heimischen Wirtschaft kennenlernen können“, so der JU-Kreisvorsitzende und Spitzenkandidat Lukas Brandscheid, der auf Platz zehn der Kreistagsliste kandidiert. „Das Taunus Wunderland kennt jedes Kind im ganzen Kreis und darüber hinaus. Für uns ist das eine tolle Gelegenheit, in einem Hintergrundgespräch Informationen zur Organisation des Parks zu bekommen und zugleich den laufenden Ausbau besichtigen zu können“, so Brandscheid.

Inklusive aller Aushilfen und Saisonarbeitskräfte hat das Taunus Wunderland im Jahr 2020 mehr als 250 Menschen beschäftigt: „Durch die Hygienemaßnahmen ist der Personalbedarf angestiegen. Aber auch vor Corona waren wir beliebter Arbeitgeber, insbesondere auch bei Schülern, die als Aushilfen bei uns ihr Taschengeld aufbessern und erste berufliche Erfahrungen sammeln konnten“, ordnet Barth ein. Dem Freizeitpark sei es wichtig, seinen Besuchern ein regionales Erlebnis bieten zu können, weswegen nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oftmals aus der Region stammten, sondern auch das gastronomische Angebot, für das der Park unter anderem mit einer Metzgerei in Weilburg zusammenarbeite.

Bis zum Jahr 2022 ist eine Erweiterung des Parks geplant, die die Fläche des Freizeitparks nahezu verdopple, wie Barth berichtet. Mit einer neuen Achterbahn und weiteren neuen Attraktionen möchte die Familie sicherstellen, das Taunus Wunderland auch weiterhin als erste Anlaufstelle für Familien nicht nur aus der Rhein-Main-Metropolregion ganz oben auf den Ausflugslisten zu halten.

Sebastian Willsch, der ebenfalls am Termin teilnahm und auf Listenplatz 29 für den Kreistag kandidiert, erkundigte sich abschließend nach den Perspektiven für die anstehende Saison 2021. „Leider können wir noch nicht sagen, wann wir unseren Park eröffnen dürfen. Wir arbeiten derzeit darauf hin, zum April eröffnungsbereit zu sein. Ob eine Öffnung bis dahin möglich sein wird, können wir heute noch nicht sagen. Wenn nicht, werden wir den Park bereithalten, um schnellstmöglich öffnen und wieder für strahlende Kinderaugen sorgen zu können. Mit unserem Hygienekonzept sind wir jedenfalls gut aufgestellt, zudem haben wir Schnelltests bestellt, die eine Testung vor dem Parkbesuch ermöglichen“, zeigt sich Barth Jr. hoffnungsvoll.

An dem Termin hat neben Lukas Brandscheid, Klaus-Peter Willsch und Sebastian Willsch auch noch der Vorsitzende der Jungen Union Aarbergen / Hohenstein, Leon Rückert teilgenommen. Das Gespräch fand unter Beachtung der notwendigen Abstände und Hygieneauflagen statt.

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