Wie sieht das Lernen und Unterrichten an einer digitalen Schule aus? Was bedeutet ein digital-gestützter Distanzunterricht und welche Hürden gilt es sowohl für Lehrkräfte als auch Schüler zu überwinden? Diese und noch viele weitere Fragen waren am 23.11. Teil des Online-Vortrags von Fabricia Lederer, welche selbst Studienrätin an der Peter-Paul-Cahsenly-Schule in Limburg ist. Die Mitglieder der Jungen Union Rheingau-Taunus, der Jungen Union Limburg, der CDU Rheingau-Taunus und weitere Interessierte informierten sich u.a. über das Medienbildungskonzept der Schule und den aktuellen Stand der Digitalisierung in Zeiten von COVID-19. Darüber hinaus erhielten alle Teilnehmer Einblicke in den digital-gestützten Unterricht, den sinnvollen Einsatz von digitalen Medien und die Arbeit mit dem Schulportal des Landes Hessen.

Bereits seit Sommer 2018 gibt es an der Peter-Paul-Cahensly-Schule Tablet-Klassen, wozu die technische Ausstattung und Infrastruktur neu gestaltet wurde. 1in der Folge wurden der technische Support, die Ausstattung und die WLAN-Verfügbarkeit immer weiter ausgebaut. Auch die Lehrkräfte der Schule wurden für einen souveränen Umgang mit den neuen und digitalen Medien intern und extern fortgebildet.

Das brandaktuelle Thema nahm die Junge Union Rheingau-Taunus zum Anlass, um sich für den Kommunalwahlkampf klar zu positionieren: „Eine digitale Grundbildung unserer Schülerinnen und Schüler, welche auf eine digitale Berufs- und Studienwelt vorbereitet werden, ist heutzutage unerlässlich und bedarf der sachgemäßen und zielgerechten Förderung“, so Lukas Brandscheid, der Kreisvorsitzende der Jungen Union Rheingau-Taunus. Daher war es ihm ein wichtiges Anliegen, dieses Thema aufzugreifen und Einblicke zu erhalten, was denn bereits im Bereich der Digitalisierung an Schulen umgesetzt wird. Er erkennt, dass in diesem Bereich noch mehr getan werden muss und Schulen sehr unterschiedlich ausgestattet sind. „Gerade aufgrund von Hürden aller Art, angefangen bei einem fehlenden flächendeckenden Internetanbindung und -versorgung an Schulen, gilt es hier, Probleme zu erkennen und anzugehen. Dies ist ein Ziel unserer Kommunalwahlkampagne“, machte Brandscheid deutlich, der abschließend auch Fabricia Lederer als Referentin dankte.

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