Im Rahmen ihrer Wahlkampftour zur Kommunalwahl am 14. März veranstaltete die Junge Union Rheingau-Taunus am Dienstagabend (09.02.2021) eine Diskussionsrunde mit der Aqseptence Group GmbH, die ihren Sitz in Aarbergen hat. Das gut anderthalbstündige Gespräch zwischen JU-Kandidaten und -Mitgliedern sowie dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Aqseptence Group GmbH, Baldassare La Gaetana, fand digital statt.

In einer Präsentation informierte Herr La Gaetana den CDU-Nachwuchs über den Aufbau der Unternehmensgruppe und stellte die einzelnen Tätigkeitsbereiche vor: „Die Aqseptence Group ist einer der weltweit führenden Anbieter von Anlagen, Komponenten und Dienstleistungen im Bereich der Filtrations-, Separations- und Wassertechnologie und bedient Kunden aus dem kommunalen sowie industriellen Sektor“, erläuterte der CEO der Aqseptence Group. Neben der bekannten Marke Passavant vereinigt die Gruppe auch weitere namenhafte Anbieter verschiedener Technologiebranchen, wie zum Beispiel Geiger, Noggerath oder Roediger unter ihrem Dach.

Die Wurzeln der Aqseptence Group liegen dabei ursprünglich in der Übernahme der Michelbacher Hütte, die im Tal zwischen Aarbergen-Michelbach und Kettenbach den Ausgangspunkt der Eisenstraße nach Taunusstein bildet, durch Adolph Passavant im späten 19. Jahrhundert. Hierdurch entstand im weiteren Verlauf die bekannte Traditionsmarke Passavant, die für bahnbrechende Innovation im Bereich Wasser- und Abwassertechnik steht. „Der Standort Aarbergen ist dabei ein Vorteil, da unsere Mitarbeiter am Morgen nicht im Stau stehen müssen. Wir haben Mitarbeiter, die bis aus dem Bereich Darmstadt kommen und können damit werben, dass sie staufrei durch eine wunderschöne Landschaft zur Arbeit fahren. Gleichwohl verstehen wir uns auch als lokaler Arbeitgeber: Wir möchten, dass die Menschen aus der Umgebung ihre berufliche Perspektive in unserem Unternehmen sehen und werben deswegen immer wieder aktiv in der Region“, so La Gaetana weiter.

Auch die von der Jungen Union geforderte Wiederaufnahme des Verkehrs der Aartalbahn wurde thematisiert: „Eine gute Schienenanbindung des westlichen Untertaunus an das Rhein-Main-Gebiet ist auch mit Blick auf wirtschaftliche Aspekte absolut erstrebenswert. Zudem kann so endlich ein attraktives Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs für die Pendler von und nach Wiesbaden und dem restlichen Metropolgebiet dargestellt werden“, stellt der Kreisvorsitzende und Spitzenkandidat der Jungen Union, Lukas Brandscheid aus Heidenrod, klar. Herr La Gaetana machte deutlich, dass die Wiederaufnahme des Verkehrs der Aartalbahn auch für die Aqseptence Group neue Möglichkeiten bieten könnte, weswegen er dem Anliegen positiv gegenüberstehe.

„Die Aqseptence Group bildet viele interessante Technologiefelder ab. Deswegen können wir uns freuen, einen internationalen Marktführer im Aartal direkt vor unserer Haustür zu haben“, zeigt sich Natalie Krause, die Mitglied der Jungen Union Aarbergen / Hohenstein ist und für die Gemeindevertretung in Hohenstein kandidiert, beeindruckt. Insgesamt beschäftigt die Aqseptence Group weltweit mehr als 1500 Mitarbeiter, wovon alleine 400 Mitarbeiter in Aarbergen beschäftigt sind, was den Konzern zu „einem wichtigen Wirtschaftsfaktor“ mache, wie Ariane Gotscher, die auf Listenplatz 39 der CDU-Liste für den Kreistag kandidiert und ebenfalls aus Hohenstein kommt, sagte.

Zum Abschluss des Austauschs vereinbarten die politische Jugendorganisation und der Vorsitzende der Geschäftsführung, weiterhin in engem Austausch zu bleiben: „Als aktive Mitglieder der Jungen Union fühlen wir uns in unserer Heimat wohl. Wir möchten uns deswegen für unser Miteinander einsetzen und mit unseren Ideen dazu beitragen, die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat immer wieder weiterzuentwickeln. Hierfür ist es wichtig, auch den Dialog mit den lokalen Unternehmen zu suchen und ich freue mich, dass dies heute gelungen ist“, so Brandscheid, der auf Platz 10 der CDU-Liste für den Kreistag kandidiert. Herr La Gaetana stimmte dem zu und sprach zudem eine Einladung zum Präsenztermin samt Besichtigung der Produktion aus, sobald dies die Pandemie zulasse.

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